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Wähler im Netz
Über die Veränderung der politischen Kommunikation

Wir sind schon mitten drin im Wahljahr 2013: Landtagswahlen in Niedersachsen, Bayern, Hessen, Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein und im September die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag. Wahlkampf allerorten, in den „alten” Medien und auf den neuen Internet-Plattformen. Im Bundestagswahlkampf 1998 standen die Homepages der Parteien im Mittelpunkt ihrer Online-Kampagne; 15 Jahre und vier Bundestagswahlkämpfe später twittern, posten, bloggen, chatten die Kandidaten, um ihre Wähler zu erreichen. Internetkommunikation ist selbstverständlich geworden, drei Viertel der Deutschen sind online, mehr als die Hälfte ist in sozialen Netzwerken aktiv. Die Möglichkeiten der Online-Kommunikation sind zum Modernisierungsmotor der Wahlkampagnen geworden. Wie hat sich die politische Kommunikation verändert und welche Folgen hat das? Der Blick über den Atlantik auf den zurückliegenden US-Präsidentschaftswahlkampf 2012 zeigt, wie gezielt Wahlkampfkommunikation unter Auswertung aller zugänglichen Daten eingesetzt werden kann und welche Mobilisierungseffekte virale Strukturen haben – bei Wählern und Spendern. Und wie teuer ein Wahlkampf sein kann.

Den Veränderungen der politischen Kommunikation ging das lpr-forum-medienzukunft 2013 unter der Überschrift Wähler im Netz am 07. März in Frankfurt nach.

Die Veranstaltungsreihe der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) versteht sich als Plattform eines interdisziplinären Dialogs über den gesellschaftlichen Wandel, ausgelöst durch die Transformation der Medien.